Caritas Haussammlung 2020Die traditionelle Caritas-Haussammlung - bisher durch engagierte freiwillige Pfarrmitarbeiter/innen durch Hausbesuche erfolgt - wird heuer CoV-bedingt per Post in die Haushalte versendet (per Post oder als Beilage zur "NÖN" und "Kirche bunt").

Der NÖ-Sozialbereich wäre ohne Caritas undenkbar, betonte etwa Sozial-Landesrätin Teschl-Hofmeister: „Die Haussammlung ist ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität in unserer Gesellschaft.“

Mit der Haussammlung mache es die Caritas möglich, den Menschen schnell helfend unter die Arme zu greifen, betonte Mikl-Leitner: „Die Corona-Krise hat uns allen vor Augen geführt, dass die Not jede und jeden von uns plötzlich und unverschuldet treffen kann.“

 

Mit Freitag, 29. Mai sind einige - den meisten "unsinnig streng" erschienene - Einschränkungen beim Gottesdienstbesuch aufgehoben - die wichtigste Prämisse bleibt: 1 m Abstand!

2020 05 29 Plakat Gottesdienste SchaukastenDamit entfällt die 10m²/Person-Regel, der Mindestabstand beträgt 1 m (außer Haushaltsgemeinschaft) mit kurzzeitiger Unterschreitung, MNS nur beim Betreten und Verlassen der Kirche, Handdesinfektion und ev. Ordnerdienste empfohlen, zur Kommunion ist MNS nicht verpflichtend (wenn 1 m Abstand), nur Handkommunion.

Kein MNS ist mehr für Gottesdienste im Freien vorgeschrieben, der 1m-Abstand soll eingehalten werden, Gesangeinschränkung wie in Kirchen, aber es „können eine Musikkapelle, ein Chor und verschiedene Ensembles beitragen. Die dafür geltenden rechtlichen Bestimmungen sind zu beachten. Ein entsprechend größerer Abstand zueinander und zur feiernden Gemeinde ist einzuhalten.“

Taufen unterliegen keiner Personenzahlbeschränkung mehr, Hochzeiten & Begräbnisse max. 100 Personen, Fronleichnam soll eingeschränkt gefeiert werden, Erstkommunion & Firmung wieder ab Oktober.

 

Gottesdienste SchaukastenBitte beachten Sie die vorgeschriebenen (übertriebenen) Schutzmaßnahmen!

Gottesdienstbeginn ab 1. Juli um 9:45 Uhr!

Bitte beachten: KEINE Gottesdienste in den Ortskapellen, alle Messen nur in der Pfarrkirche Obritzberg

 

 

 

 

Dass es ohne Schutzmaßnahmen auch im kirchlichen Bereich nicht geht ist klar, aber die vorgesehen Regelung mit Ordnerdienst und der 20m²/Person-Beschränkung (wurde auf 10m² korrigiert) ist Unfug!

So dürften in die Pfarrkirche Obritzberg anstelle der aktuell "erlaubten" 4 (möglichst immer dieselben) Personen im Altarraum zusätzlich zum Priester gerade einmal 14 Personen mit Priester gleichzeitig in der Kirche sein (die Pfarrkirche hat innen netto ca. 280 m²), damit neben Messner, Lektor, Organistin und ev. Ministrant bestenfalls 10 (24) Personen!

Es ist ja nicht so, dass die "üblichen" Kirchenbesucher beim Gottesdienst irgendwie in der Kirche herumirren oder -schwirren wie vielleicht in einem Geschäft und so eine "gefährliche Nähe" erzeugen ...

Sinnvoll wäre eine Regelung, die auf Abstand und Eigenverantwortung basiert (z.B. 1-2m seitlich, jede 2. Bankreihe), damit wären wie im Beispiel der Pfarrkirche Obritzberg ca. 60 "Einzelpersonen" oder bei Haushaltszusammengehörigkeit etwas darüber ohne wirkliches Infektionsrisiko möglich (bei einem durchschnittlichen Gottesdienstbesuch ausreichend)

 

In der Filialkirche Großrust wurden einige Videos für die Osterzeit angefertigt und auf youtube hochgeladen:

» Zum Gründonnerstags-Video auf youtube

» Zum Karfreitags-Video auf youtube

» Zum Karsamstags-Video auf youtube

In der Filialkirche Großrust wurde auch ein "(k)ein Kirtags in Großrust 2020"-Vidoe angefertigt und auf youtube hochgeladen:

» Zum Gründonnerstags-Video auf youtube

 

Die Diözese hat Texte für » "Ostern zuhause" zusammengestellt.

Zusätzlich gab es weitere Texte auch auf der Pfarr-Website (unter "aktuelle Hl. Messen")

 

Hochwürdige Herren Pfarrer, Moderatoren und Provisoren, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarren und kirchlichen Einrichtungen der Diözese St. Pölten, liebe Gläubige!

Wir verstehen, dass die Segnung der Palmzweige oder Palmbuschen in den Pfarren ein großes Anliegen ist. Auf Grund von Nachfragen verweisen wir auf Punkt 9 der heute ausgesandten Rahmenordnung „Osterfeiern 2020 unter den Pandemie-Bedingungen“: „Für die Hauskirche stellen die Liturgiereferate „Hausgebete – Feiern in der Familie“ zur Verfügung. z.B. Hausgebet mit Segnung der Palmzweige, Ölbergandacht am Gründonnerstag, …“

Daraus folgend ordnet das Bischöfliche Ordinariat an: Über Palmzweige/Palmbuschen darf dieses Jahr nur in den Häusern selbst ein Segensgebet gesprochen werden, die Palmzweige dürfen nicht irgendwohin (Kapelle, Kirche etc.) zur Segnung gebracht oder dort gesammelt und dann in die Kirche zur Segnung gebracht werden. Die Priester dürfen auch nicht zwecks Segnung der Palmzweige in der Pfarre herumfahren.

 

Die Bischöfe empfehlen die Feiern (alle von Palmsonntag bis Ostermontag) gemäß einem Wort aus dem Philipperbrief: „Ich habe gelernt, mich in jeder Lage zurechtzufinden: Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben“ (vgl. Phil 4,11-12) mit max. 4 repräsentativ ausgewählten gesunden Pfarrangehörigen in der während der Liturgiefeier verschlossenen Kirche (Altarraum) zu feiern (kein Wechsel der Personen). Diese ausgewählten Gläubigen sind nicht "Auserwählte", sondern sollen die Pfarrgemeinde repräsentieren und zugleich als Messner, Lektor, Kantor und Ministrant wirken.

In jedem Fall sind alle hygienischen Schutzbestimmungen streng einzuhalten, zudem soll z.B. die Palmprozession nur im Kircheninneren erfolgen, die Kreuzverehrung ohne Berührung des Kreuzes, das Osterfeuer ggf. nur durch Entzünden eines Streichholzes symolisiert werden, ...).

Bischöfe: "Obwohl Liturgie zunächst und von ihrem Wesen her lebendige gottesdienstliche Feier sei und die Präsenz einer konkreten Feiergemeinde erfordere, sind Berechtigung und Bedeutung von medial übertragenen Gottesdiensten längst unumstritten“.

 

Am Mittwoch, 25. März sollen alle Christen um 12 Uhr das "Vater unser" beten, am Freitag, 27. März spendet Papst Franziskus um 18 Uhr dann den Papst-Segen "Urbi et Orbi", der unter bestimmten Umständen als Generalabsolution gilt und der sonst nur nach einer Papstwahl, zu Weihnachten und zu Ostern gespendet wird.

„Während die Menschheit vor der Bedrohung durch die Pandemie zittert, möchte ich allen Christen vorschlagen, gemeinsam ihre Stimme zum Himmel zu erheben“, sagte Franziskus, "Alle Oberhäupter der Kirchen sowie alle Christen der verschiedenen Konfessionen sollten sich an dem Gebet beteiligen." Es ist das erste Mal, dass Franziskus das „Urbi et Orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“) mit einem speziellen Gebet verbindet.

» https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-03/papst-franziskus-corona-virus-aufruf-gebet-urbi-orbi-vaterunser.html

 

Die Diözese St. Pölten freut sich, dass ihr Aufruf zum gemeinsamen Gebet von der Kirche aller Konfessionen in ganz Österreich übernommen wurde.

Katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Österreich rufen nun zum gemeinsamen Gebet auf - Christen aller Konfessionen sind eingeladen, jeden Tag um 20 Uhr das Vater Unser zu beten
und eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen.

Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen werden eingeladen, ab Samstag täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das Vater Unser zu beten, jenes Gebet, das allen Christen, unabhängig ihrer Kirchenzugehörigkeit, gemeinsam ist. Die Priester bzw. Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen.

Bischof Alois Schwarz: "Wir antworten mit unserem Gebet auf die Hauptabendnachrichten, wir erzählen Gott von unseren Sorgen und Freuden, und verbinden uns in einem engen Gebetsnetz über ganz Österreich. Ein gemeinsames Vater Unser und ein anschließendes Segensgebet oder ein paar persönliche Worte, tragen uns in den Abend.“

"Christinnen und Christen wissen sich im Gebet weltweit verbunden über Grenzen hinweg, auch über solche, die durch diese Pandemie gesetzt werden", so der lutherische Bischof Michael Chalupka: "Räumlich getrennt sind wir für einander da und schenken einander Trost durch den Schein des Lichts."

Metropolit Arsenios betont für die orthodoxe Kirche in Österreich: "Wir beten räumlich getrennt aber mit den Herzen verbunden und über alle kirchlichen Grenzen hinweg zu unserem Herrn und Gott, uns alle zu beschützen und zu stärken, die Kranken zu heilen, den Ärzten und Krankenpflegern Kraft zu schenken und uns Seine reiche Gnade zu schenken."